„Väter des Sportheims“ trafen sich

 

Anlässlich des 30jährigen Bestehens des SSV Sportheims lud Willi Weber, Ehrenmitglied und damaliger erster Vorsitzender des Sportvereines, Mitte November zu einem Treffen der damaligen Vorstandschaft mit einem Teil der Aktuellen Vereinsführung ein.

In einem kurzweiligen Abend wurden in vielen Gesprächen zurückgeblickt, wie die Situation damals war, bevor man sich entschlossen hatte ein eigenes Sportheim zu bauen. Das inoffizielle Sportheim war zu dieser Zeit beim „Wank“, Mitten in Niederhofen, ca. 200 Meter entfernt vom Sportplatz. Hier wurden die Vereinsfeste und auch die Hauptversammlungen abgehalten. Die Fußballer mussten damals mit dem Gewölbekeller beim „Wank“ als Umkleide Vorlieb nehmen, nicht gerade ein Luxus, aber es erfüllte damals noch seinen Zweck. Die eigene Situation und die Tatsache, dass andere Vereine zu dieser Zeit schon eigene Sportheime hatten ließ auch beim SSV Oberhochstatt den Traum eines eigenen Sportheims gedeihen, weiter fortschreiten und im Juli 1987 dann auch real werden.

Im Vorfeld mussten natürlich auch die finanziellen Mittel geprüft werden. Ebenso die Möglichkeit von Förderungen durch den Bayerischen Fußballverband. Hierzu war eine Delegation in München und sprach in der BFV Zentrale vor. Ein Großteil der Finanzierung lief aber über Spenden und einer Darlehensaktion der eigenen Mitglieder. Schon damals zeigte sich der gute Zusammenhalt im Verein. Als das Geld zusammen war, ging es wie gesagt im Juli 1987 los mit dem Bau. Schon elf Monate später, nämlich Ende Juni 1988 konnte das Sportheim eingeweiht werden und die erste Kirchweih fand in den neuen Räumen statt. Ein großer Unterstützer war damals die Brauerei Wurm aus Bieswang, die über einen Biervertrag die Gaststätteneinrichtung zur Verfügung stellte. Die Anwesenden der damaligen Vorstandschaft stellten fest, dass für die Sportheimbaustelle kein Bier gekauft werden musste, das hat alles der bereits verstorbene Brauereimitarbeiter Hans Dauner aus Oberhochstatt spendiert. Ebenso war es mit den Brotzeiten der freiwilligen Helfer. Alles wurde unentgeltlich, zum größten Teil vom Gasthaus Rottler in Kaltenbuch zur Verfügung gestellt. Man war sichtlich stolz auf das selbst geschaffene Heim und auch die Leistung der Mitglieder die das gestemmt haben. Herauszuheben ist hier Karl Loy, der mit über 750 geleisteten Stunden an der Spitze der Helferliste steht. Willi Weber bedankte sich bei seinem damaligen Team und gedachte an die bereits verstorbenen Kameraden. Zudem spendierte er Schäufele mit Knödel und bayrisch Kraut – zubereitet natürlich von Chefkoch Rainer Lehner – und die dazugehörigen Getränke.

Die Aufgabe der jetzigen Vorstandschaft ist es natürlich das Sportheim zu erhalten. Ein Sportheim wie das des SSVs ist natürlich nach drei Jahrzehnten schon in die Jahre gekommen. So ist es ebenso die Aufgabe der jetzigen Generation Renovierungen durchzuführen. Hier ist bereits einiges gemacht worden wie z.B. eine neue Heizung, das Dach wurde saniert, die Theke erneuert und die Umkleiden inkl. Spielerduschen erneuert.

 

Von links nach rechts: Andreas Kriegl, Rainer Lehner, Ralf Rauenbusch, Max Graml, Hans Berndt, Willi Weber, Reinhold Faltermeier, Jürgen König, Stefan Schmoll, Andreas Auernhammer

   

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